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Ernährung & Verdauung:

„Durch Fremdes ent-fremden – oder durch Fremdes zur Heimat finden“

Autorin: Gertrude Ernst-Wernecke, Pflanzenheilkundige, Heilpraktikerin, Lehrende

Leseprobe aus der Sonderausgabe der Lachesis-Zeitschrift
mit dem Thema: "Entfremdung"

In der Verdauung begegnen wir dem immerwährenden Geheimnis, wie Fremdes aufgenommen und weise behalten oder verabschiedet wird. Der Prozess des Stoffwechsels ist ein Beispiel dafür, wie wir ständig Fremdes zu unserem Eigenen machen. Es ist ein Urwissen in den Zellen, wie kreativ, freudvoll und erweiternd das Fremde sein kann.

Ver - DAU - en
DAO !!!
DAO-en ... DAU-en ...

Tief im Bauch schwingt dieses Wort, wenn ich es laut spreche –
dort wo die VerDAUung geschieht...
Das DAO enthält das Bekannte genauso wie das Unbekannte, das Eigene wie das „Fremde“.
DAOen oder DAUen ist das, was geschieht, wenn Bekanntes und Fremdes aufeinandertreffen:

  • Aus dem Fremden strömt Be-Lebung, es entsteht Lebendigkeit, körperlich wie geistig.
  • Aus Gegensätzlichkeit entsteht Bewegung, und Bewegung ist das Prinzip zur Überwindung der Gegensätze:
    Peristaltik bewirkt Assimilation (Verähnlichung).

Die Schwingung des Wortes DAOen oder DAUen in meinem Körper lässt mich meine Körperlichkeit sehr deutlich spüren und damit

  • den Ort, an dem ich in der Gegenwart sein kann (Präsenz!),
  • den einzigen Ort, an dem ich (wirklich) mit anderen „Körpern“ in Beziehung treten kann: stofflich, emotional, mental oder feinstofflich, an dem ich sie berühren und aufnehmen kann.

(…)

(Ende der Leseprobe)

 

Haben wir Ihr Interesse für die Sonderausgabe "Entfremdung" geweckt?

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