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Die Lärche

Autorin:
Phoenix Karuna, Heilpraktikerin

Leseprobe aus der Sonderausgabe der Lachesis-Zeitschrift
mit dem Thema: "Bäume"

Homöopathisches Mittel: Europäische Lärche (lar-e.)
Botanische Bezeichnung: Larix decidua Mill.
Familie: Pinaceae
Dt. Bezeichnung: Lärche

Ethymologie:

  • larix: Lärche. Kommt aus dem Lateinischen, erstmals schriftlich , als der Baum von den Sudeten, Karpaten, Alpen in die subalpine Stufe verpflanzt wurde (AostaTal, Westalpen)
  • decidua: altkeltisch dingua: die Zunge, lateinisch: lacrima: die Träne (Anspielung auf die Harztropfen: die Tränen der Lärche)
  • rumänisch: zada: die Lärche: zurückzuführen auf vlat.: daeda : harzreiche Fackel
  • mhde.: larche, lerche
  • ahde.. larihha, lerihha
  • kelt.: larix, ins Lateinische übernommen

Botanischer Name: larix decidua
Andere noch übliche Namen: Lärchtann, Lerbam, Lertanne, Schönholz

Familie: Piniengewächs /Föhrengewächs (pinaceae)

Geschichte: Die Germanen lernten sie durch die RömerInnen kennen.
Viele Sagen ranken sich um die Lärche. Es gibt viele Geschichten zu ihr in Verbindung mit Waldfeen, als Spenderinnen von Ruhe- und Tanzplätzen für die Säligen, die glücksbringenden Frauen, die Unerschöpflichen.

Erscheinungsbilder und Heilwirkungen:
(zugeteilt zu den Elementen)

Erde - körperliche Erscheinung
Die Lärche macht unsere Wälder heiterer. Sie wechselt im Jahreslauf mehrmals ihre Farben.
Im Frühjahr leuchten die zartgrünen Nadeln. Die Nadeln bleiben weich. Sie stehen an Langtrieben einzeln, an Kurztrieben rosettenartig zu 20 bis 30.
Anschließend schmücken gelbe und purpurrote Blüten die Zweige. Dies sind die Blüten beider Geschlechter: die weiblichen sind weiche, rosa bis purpurfarbene Zäpfchen, die sich später verhärten und zu zylindrischen Zapfen werden mit braunen, geschlossenen Schuppen. Die männlichen sind rundliche Bündel goldgelber Staubgefässe.
Im Herbst leuchten die Nadeln goldgelb.
Hin zum Winter wirft die Lärche ihr Nadeln ab - sehr ungewöhnlich für einen Nadelbaum.

Die Blütezeit der Nadeln ist gleichzeitig mit dem Treiben der Blätter: März bis Mai.
Die Lärche ist ein Lichtbaum. Sie wird 35-50 Meter hoch. Im Lärchenwald ist es niemals dunkel. Mit Licht ist die Lärche sehr schnellwüchsig und anspruchslos. Sie gedeiht auch auf kargem Boden. Sie liebt kalkreiche, steinige, feuchte Böden.

Das Holz der Lärche ist sehr haltbar (da sehr harzreich), resistent gegen Wurmbefall, witterungsbeständig, unempfindlich zum Wasser und schwer entflammbar. Daher wird das Lärchenholz bevorzugt beim Holzbau (auch: Dachschindeln) und beim Holzhausbau.
Es enthält viel Gerbsäure. Aus dem Harz wird Terpentin hergestellt.
(...)

Homöopathische MittelErfahrungen
Unsere Gruppe setzte sich zusammen aus 3 Frauen. Schon vor der direkten Kontaktaufnahme mit der Lärche war Nahrung sehr wichtig. Viel! Essen wurde eingepackt und mitgenommen: Kuchen, Zwiebelkuchen, reichlichst Obst in allen Variationen, sehr großer Durst auf Wasser
Themen:

  • existenzielle Bedürfnisse / wo ist mein Platz?
  • Teilen der Nahrung : beste Lösung für alle

KontaktAufnahme mit der Lärche:

  • "ich steh zu dicht. Ich brauche mehr Licht"
  • "Licht ist meine Nahrung"
  • "Ich verkümmere, wenn ich zu dicht stehe".

PlatzWechsel vorgenommen an andere Lärche:

  • "eeeeeendlich stehe ich in meinem Licht!"
  • "die Enge von vorher wird leichter"
  • "ich stehe in meinem Licht"

Emotionale Ebene einer erlebten Trennung am vorhergehenden Tag:

  • "ich lass sie abtropfen!"
  • "hinter der Trauer ist Zorn, Zorn ist vor der Trauer"
  • "Reisende soll eine ziehen lassen!"
  • "LärchenDuft geht in das Herz, lässt die Flügel weiten"
  • "Stacheln weiten sich auf zu wilder Weite, Zartheit ist spürbar."
  • "leichtfüßige Zellen tanzen auf der WaldLichtung den Tanz des Lebens"

Trancereise:

  • Ich zeige stolz meine rissige Haut, gezeichnet vom Leben.
  • Ich brauche Zeit!
  • Wild und weich im Wechsel der Gezeiten
  • Duft umhüllt die Sinnlichkeit
  • Ich bin leicht verwurzelt, brauche ein MitEinAnder mit anderen
  • Singende Zellen im ganzen Körper
  • Spielerisches Sein mit Nähe/Distanz
  • LungenFlügel weiten sich, tiefe Freude kommt hoch
  • Das Leben pulsiert im Rhythmus
  • Wandel und NeuBeginn nach RuhePhase
  • Immer wieder innehalten, dann weitertanzen im Tanz des Lebens
  • Neugier auf das Leben, immer wieder neu
  • Darin auch tiefe Ruhe und geLassenheit
  • 1./2. Chakra tanzt. Herz ist weit und voller Glück
  • ich bin mit mir all-eins und soo glücklich
  • ich bin so frei!
  • Klarheit im SelbstWert, in meiner Weichheit bleiben
  • Ich rülpse laut. Dies ist mein natürlicher Stolz.

(...)

(Ende der Leseprobe)

 

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